P1080725 0 webKenia: Eine Reise mit Höhen und Tiefen!


Ein Besuch bei den Fischern am Turkana-See


Im Mai habe ich mich wieder aufgemacht, um unsere Partnerorganisation in Kenia, die Diözese von Lodwar, zu besuchen. Seit einigen Jahren unterstützen wir dort ein Projekt, das die Nahrungssicherheit der hiesigen Bevölkerung verbessert.
Dieses Jahr steht ein Besuch bei den Fischerleuten in Kalokol am Turkana-See auf dem Programm. Der Turkana-See ist der größte Wüstensee der Erde und mehr als zehnmal so groß wie der Bodensee.

Ich treffe die Fischerleute am Strand, wo wir uns im Schatten einiger Palmen niederlassen, um über den Fortgang des Projektes zu reden. Ich stelle fest, dass die Fischer bessere Kleidung tragen als sonst und viele mittlerweile ein Handy besitzen. Die Fischer berichten mir, dass sie genug zu essen und ein geregeltes Einkommen haben. Einige erzählen mir, dass ihre Kinder nun die Sekundarschule oder sogar die Universität besuchen. Die Unterstützung durch das Projekt hat dies möglich gemacht!
P1080721 webÜber mehrere Jahre hinweg haben wir die Fischer entlang des Turkana-Sees unterstützt, damit sie sich eine Existenzgrundlage aufbauen können und es ist eine große Freude diesen Erfolg mit eigenen Augen sehen zu können.
Die Freude ist aber nicht von langer Dauer, denn nun riskiert das Alles zunichte gemacht zu werden. Seit der Staudamm Gilgel Gibe III in Äthiopien auf dem Fluss Omo im Jahr 2016 fertiggestellt wurde, sinkt der Wasserspiegel des Turkana-Sees. In Kalokol kann man den dramatischen Rückgang schon sehr gut sehen, denn der See hat sich mittlerweile schon weit von dem kleinen Städtchen zurückgezogen. Einige Studien sagen voraus, dass der See in einigen Jahren fast vollständig austrocknen wird und nur zwei kleine Wasserstellen im Norden und Süden des jetzigen Sees übrigbleiben werden. Dort wo die Fischer und ich am Strand sitzen und auf die Vogelwelt schauen, die sich am See tummelt und die Fischerboote auf den Wellen schaukeln, wird es dann nur noch eine Sandwüste geben.
Die Fischerleute, die nun eigentlich ohne unsere Unterstützung auskommen sollten, brauchen diese nun umso mehr, um gemeinsam Alternativen zur Fischerei zu suchen damit sie sich auf die Zukunft vorzubereiten können.

Denise Richard

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