IMG 8477 web16. Oktober 2017 – Welternährungstag

Das Millenniumsentwicklungsziel N° 2 der Agenda 2030 sagt dem Hunger den Kampf an und setzt auf Ernährungssicherheit. Das Wichtigste der insgesamt acht Unterziele gegen Hunger lautet somit: bis ins Jahr 2030 soll kein Mensch auf der Erde mehr an Hunger leiden! Es besteht also dringender Handlungsbedarf…

Die aktuellsten Nachrichten sind nämlich eher wenig ermutigend: 2016 hat der Hunger leider wieder weltweit zugenommen, nachdem in den letzten zehn Jahr die Zahl der Hungernden stetig abgenommen hatte. 815 Millionen Menschen – insgesamt 38 Millionen mehr als 2015! – sind  zurzeit von Mangelernährung und Hunger betroffen, das heißt jeder 9. Mensch geht hungrig schlafen. Dies sind insgesamt 11% der Weltbevölkerung!

Warum wächst die Anzahl der vom Hunger Betroffenen auf einer Welt, die eigentlich doppelt so viele Menschen ernähren könnte? Hauptgründe sind in den letzten Jahren die tragisch steigenden Zahlen der heftigen Konflikte sowie der Klimawandel.

Gewaltsame Auseinandersetzungen zerstören die Strukturen der Konfliktregionen und verhindern, dass die Bevölkerung sich um ihre eigene Ernährungssicherheit kümmert, das heißt sich der Landwirtschaft widmen kann. Dürre oder Flutkatastrophen sind Folgen des Klimawandels und tragen zum Hunger in der Welt bei. Die UNO streicht hervor, dass Hunger auch Migration begünstige: die Zahl der Menschen, die ihr Land verlassen müssen, ist in den Regionen, wo Konflikte und Hunger herrschen, logischerweise besonders hoch. 489 Millionen der vom Hunger Betroffenen leben in Ländern, in denen Konflikten herrschen.

DSCN3183Der Großteil der Menschen, die an Hunger leiden (fast 13%), lebt in den sogenannten Entwicklungsländern: in Afrika sind es 243 Millionen und in Asien 520 Millionen Menschen. Ein weiteres trauriges Tribut: die Haupttodesursache der Kinder unter 5 Jahren ist Mangelernährung. Sie betrifft knapp über 3 Millionen Kinder unter 5 Jahren.155 Millionen Kinder sind zudem zu klein für ihr Alter und leiden an Untergewicht. 66 Millionen Kinder sind gezwungen, hungrig zur Schule zu gehen.

Erschreckende Zahlen! Was tun? Die Agenda 2030 sieht vor, die Produktivität und das Einkommen von Kleinbauern zu verdoppeln. Mehr Informationen über das Entwicklungsziel N° 2 finden Sie hier: http://www.un.org/sustainabledevelopment/fr/hunger/.

partage.lu setzt ebenfalls auf Familienbetriebe gestützte Landwirtschaft und nachhaltige Agrikultur. Im Guatemala, beispielsweise, unterstützen wir indigene Kleinbauern (http://www.partage.lu/fr/projets/amerique-latine/cahabon) und im Kenia setzen wir den Fokus auf Ernährungssicherheit (http://www.partage.lu/fr/projets/afrique/turkana).

 

Unterstützen auch Sie die guatemaltekischen Kleinbauern und die Menschen im Kenia:

   20 € : Essen in der Kantine für einen Jugendlichen/Monat (Guatemala)

   30 € : Saatgut für zehn Familien (Kenia)

   50 € : Ausbildung eines Jugendlichen im Instituto Fray Domingo de Vico/Jahr (Guatemala)

   95 € : Agronomische Ausbildung eines Jugendlichen/Trimester (Guatemala)

   125 € : Eine Ziege für eine Familie (Kenia)

   www.partage.lu

   CCPL IBAN LU74 1111 1261 0097 0000 (Vermerk: Guatemala/16 OKT oder Kenia/16 OKT)

 

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