HOPE - Gründonnerstag

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Gründonnerstag :Gemeinschaft - Jeudi Saint: Communauté

Heute an Gründonnerstag, an dem das Thema Gemeinschaft ist, möchten wir Ihnen die Plattform Votum Klima, bei der partage.lu Mitgliedsorganisation ist, näher vorstellen. Dazu haben wir uns mit Dietmar Mirkes von der ASTM (Action Solidarité Tiers Monde), einer weiteren Mitgliedsorganisation, unterhalten.

votum logo300dpi 2Dietmar, kannst Du uns das Netzwerk VOTUM KLIMA kurz vorstellen und uns die Motivationen erläutern, die zur Gründung von VOTUM KLIMA geführt haben?
Die Plattform VOTUM KLIMA hat sich 2008 zusammengefunden, um einen Wahlforderungskatalog der Umwelt- und Entwicklungsorganisationen zusammenzustellen, in Vorbereitung der Wahlen im Oktober 2009. Damals waren es 35 Organisationen, die ganz klar zum Klimawandel Position beziehen wollten und von der zukünftigen Regierung klare Handlungen forderten. Klima ist das Hauptthema, mit dem sich jedoch auch viele Nebenthemen verbinden lassen: das Klima wird ja von quasi allen menschlichen Aktivitäten beeinflusst. Mobilität genau wie Finanzen, Wohnraum und Lebensweise… all dies hat, im weitesten oder näheren Sinn, einen Einfluss auf das Klima. Die 35 Organisationen stellten ihre Wahlforderungen damals gemeinsam als Plattform VOTUM KLIMA, da ihnen durchaus bewusst war, dass sie so mehr Gewicht und Einfluss haben können.

Heute sind noch 25 Organisationen Mitglieder von VOTUM KLIMA, die sich genau in diesen Tagen wieder öfters treffen, um intensiv an den Wahlforderungen für die nächsten Wahlen, am 14. Oktober 2018, zusammen zu arbeiten.

Affiche Kleeschen GrondrechterWie funktioniert VOTUM KLIMA?
Innerhalb von VOTUM KLIMA gibt es verschiedene Formen der Zusammenarbeit unter den Mitgliedern:
- Die Organisationen, welche mit ihrem Logo und ihrer Unterschrift die Aktivitäten sowie die Forderungen der Plattform unterstützen.

- Es gibt einen inneren Aktionskreis aus sehr aktiven Organisationen (Greenpeace, Mouvement écologique, Caritas, ASTM, Cercle des ONGD, partage.lu und etika).

- Weiter finden vereinzelte Mitgliedsorganisationen der Plattform punktuell eine stärker Einbindung zu verschiedenen Themen (wie zum Beispiel partage.lu, ASTM und Caritas bei der Forderung zur Ratifikation des ILO 169 an die Luxemburger Regierung).

Man kann sagen, dass VOTUM KLIMA sozusagen ein „Réservoir“ darstellt, um für punktuelle Aktionen relativ schnell potenzielle Verbündete zu finden, mit dem Vorteil, dass ein ganzes Netzwerk hinter den Forderungen stehen kann, wenn das Anliegen alle Organisationen betrifft.

Was die jetzigen Wahlforderungen angeht, haben sich alle 25 Organisationen an deren Verfassen beteiligt. Dazu wurden die letzten Wahlforderungen genauestens unter die Lupe genommen: es wurde abgewogen, was 2018 noch gilt, was überarbeitet werden müsste und was an Neuem hinzukommt. Insgesamt haben sich 17 verschieden Forderungen herausgeschält.

Zu den unterschiedlichen Thematiken haben die diversen Organisationen sich die Aufgaben verteilt. Jeweils ein Lead-Autor und zwei Co-Autoren verfassten die Beiträge zu den 17 Wahlforderungen. Patrick Godar von partage.lu, beispielsweise, war der Lead-Autor beim Thema „Regenwald“. Bis zu einer gewissen Deadline sollten die Autoren ihren Stoff geliefert haben. Danach hat der engere Kreis des Redaktionsteam (der jedoch jedem offen stand) die einzelnen Artikel durchgelesen und diskutiert, um die Texte auf inhaltliche Widersprüche zu prüfen. Zurzeit sind in diesem Redaktionsteam zwei Entwicklung- sowie zwei Umweltorganisationen vertreten, um auch ein Gleichgewicht zwischen den Anliegen aller zu haben. Umweltthemen und globale Gerechtigkeit gehen Hand in Hand, doch nicht immer sind sie einfach zu vereinbaren. Um eine gleiche Gewichtung zu garantieren, werden die beiden Bereiche „gleichrangig“ vertreten.

IMG 2506rogne webBis Ende April sollten unsere Wahlforderungen stehen, die im Anschluss dann den verschiedenen politischen Parteien vorgestellt werden, damit sie, gegebenenfalls in deren Wahlprogramme integriert werden können.

Am vergangen Freitag, 23. März, fand zum Beispiel ein Treffen zwischen VOTUM KLIMA und den Ministern Carole Dieschbourg, Romain Schneider und Pierre Gramegna statt, zum Thema der Luxemburger Fonds-Industrie. Luxemburg hat ja, unter anderem, die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele unterschrieben, also muss die Luxemburger Regierung auch seine öffentlichen Investment-Fonds genauer unter die Lupe nehmen, um eine kohärente Politik verwirklichen zu können. Am Beispiel dieses Treffen sieht man, dass VOTUM KLIMA ein gewisses Gewicht hat, allein schon durch die Anzahl seiner Mitgliedsorganisationen. Als einzelne Organisation erreicht man so schnell kein Meeting mit gleich drei Ministern!

VOTUM KLIMA überzeugt sowohl durch sein Wählerpotenzial, also seine Repräsentativität, als auch durch seine Kompetenz, d.h. seine inhaltlichen recherchierten Argumente. Lesen Sie hier weiter!

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