3. Fastenwoche: Freiheit - 3e semaine de Carême: Liberté
Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen. (Astrid Lindgren)
« Wat ass Liewensqualitéit? » en RD Congo
Nous retrouvons aujourd’hui notre partenaire de République Démocratique du Congo, qui nous a expliqué la situation actuelle au Congo dimanche dernier (4 mars 2018). Qu’en est-il de la qualité de vie dans de telles conditions? Regardez son message-vidéo !
Qu’en est-il de la liberté, qui sans doute est un élément important, si on veut parler de « qualité de vie » ?
Comme on l’a évoqué dimanche dernier, toutes les structures éligibles sont actuellement hors mandat au Congo, parce que les élections sont reportées depuis plus d’un an. La population a perdu toute confiance dans la politique et les politiciens, qu’ils soient du gouvernement ou de l’opposition. Si vous entendez les gens dans la rue parler non pas du « parlement » mais du « parle-et-ment », cela veut tout dire. La population en a assez des politiciens qui utilisent le pouvoir pour s’enrichir plutôt que pour améliorer les conditions de vie de la population. Elle se soulève et organise des manifestations pour montrer son opposition, mais ces événements sont réprimées dans le sang.
J’aimerais rendre hommage à tous ceux qui osent parler et s’exprimer dans ce pays. Notamment aux journalistes à Kinshasa, qui se situent dans la gueule du Léopard, comme on a l’habitude de dire chez nous. Mais également aux rares politiciens qui s’engagent et à tous ces hommes de l’Eglise, à la Conférence Episcopale, qui s’est exprimée de manière très claire contre la façon de faire des dirigeants. Je pense ici entre autres au Cardinal de Kinshasa, Laurent Mosengwo, qui, suite à la répression sanglante des chrétiens qui manifestaient pacifiquement pour l’application de l’Accord de la Saint Sylvestre, a dit : « Il est temps que la vérité l’emporte sur le mensonge systémique, que les médiocres dégagent et que règnent la paix, la justice en RD Congo. » Pour ces mots, il a reçu de nombreuses attaques et des menaces de mort.
« Heute schon die Welt verändert? » bei Karel Lambert von AKABO
Lebensqualität und Freiheit - Kleider frei von so vielem was Mensch und Umwelt belastet: Vor drei Jahren hat Karel Lambert AKABO in Luxemburg gegründet. Er erzählt uns heute, wie es dazu kam.
Können Sie uns Ihre Initiative kurz beschreiben? 2015 haben wir mit dem AKABO-Bus begonnen, da es unser Wunsch war, fair gehandelte und nachhaltig produzierte Kleider auch in Luxemburg anzubieten, denn diese Produkte sind hier schwer zu finden. Deutschland beispielsweise, ist uns in dieser Thematik 10 bis 15 Jahre voraus…
Im Vorfeld haben wir uns natürlich gründlich informiert, da wir Wert darauf legen, gute Ware anzubieten und Kleidung der besten Labels einzukaufen. Was ich damit meine: die Labels die Sie in unserem Laden finden, erfüllen die strengsten Kriterien. Das sind vor allem folgende Labels: GOTS (Global Organic Textile Standard), Fair Wear Foundation und Fairtrade. Wir haben auch kleinere Labels im Angebot, wie z.B. ein kleines deutsches Label, das zwar nicht fair-zertifiziert ist, doch mit zertifizierter Biobaumwolle und in einem kleinen Nähatelier in Deutschland arbeitet. Ein anderes, ebenfalls deutsches Label ist „room to roam“ – eine frühere Mitarbeiterin von Hugo Boss hat dieses Label gegründet, weil sie eben auch etwas verändern wollte. Diese sogenannten „kleinen“ Produzenten kennen wir dann auch persönlich, was für uns eine zusätzliche Garantie ist.
Eine größere Marke, die bereits in anderen Kleiderläden in Luxemburg verkauft wird (was ja auch Ziel der Bewegung ist, genauso wie einst beim Fairtrade-Kaffee, -Schokolade, -Bananen und Co.) ist „armed angels“. Dieser Name bringt auch im Ganzen 4 Kleiderkollektionen auf den Markt (eine Winter- und Sommerkollektion, sowie zwei kleinere Zwischenkollektionen). Andere Marken bieten beispielsweise „nur“ zwei Kollektionen an.
Es geht ja nicht nur um fair gehandelte und nachhaltig produzierte Ware, sondern auch darum, weniger zu konsumieren. Auch hier sollte ein Umdenken stattfinden… was aber sicherlich nicht so einfach zu erreichen ist und noch Zeit braucht! Ich habe in diesem Sinn auch nicht wirklich eine „Händlerlogik“, wenn ich meinen Kunden rate: „Kaufen Sie das Stück nur, wenn Sie es auch wirklich tragen werden!“ – „Brauchen Sie wirklich zwei Jacken?“ (lacht) Es gibt Personen, die mir sagen, ich sei kein guter Verkäufer, aber es geht mir ja auch um bewusstes Einkaufen und um Nachhaltigkeit. Lesen Sie hier weiter!
Fondation Partage Luxembourg 27, rue Michel Welter L-2730 Luxembourg Tél. 26 842 650