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4e Dimanche de Carême - Halleffaaschten
Volonté de Dieu et conversion profonde
Gottes Wille und tiefgreifende Umkehr

©Jorge Valente
Darum sagte Christus, als er in die Welt kam, zu Gott: „Opfer und Gaben hast du nicht verlangt; aber du hast mir einen Leib gegeben. Über Brandopfer und Sühneopfer freust du dich nicht. Da habe ich gesagt: ‘Hier bin ich, Gott! Ich will tun, was du von mir verlangst, wie es in den Heiligen Schriften über mich vorausgesagt ist!’“ (Hebräerbrief 10,5-7)
Vorbereitungsdokument zur Amazonassynode (74): Die Enzyklika Laudato Si' (vgl. LS 216 ff.) lädt uns zu einer ökologischen Umkehr ein, die einen neuen Lebensstil mit sich bringt, dessen Fokus der andere ist. Es ist dringend, globale Solidarität zu üben und den Individualismus zu überwinden, neue Wege der Freiheit, der Wahrheit und der Schönheit zu öffnen. Umkehr bedeutet, sich von der Besessenheit durch den Konsum zu befreien. „Das Kaufen ist nicht nur ein wirtschaftlicher Akt, sondern immer auch eine moralische Haltung“ (LS 206). Die ökologische Umkehr erfordert eine Mystik der Einheit und der gegenseitigen Verbundenheit einer jeden Kreatur und Gabe. Die Dankbarkeit bestimmt unsere Haltungen, wenn wir das Leben als ein Geschenk Gottes verstehen. Das Leben zu umarmen in gemeinschaftlicher Solidarität setzt eine Umkehr des Herzens voraus.
Laudato Si' (217) : S’il est vrai que « les déserts extérieurs se multiplient dans notre monde, parce que les déserts intérieurs sont devenus très grands », la crise écologique est un appel à une profonde conversion intérieure. Mais nous devons aussi reconnaître que certains chrétiens, engagés et qui prient, ont l’habitude de se moquer des préoccupations pour l’environnement, avec l’excuse du réalisme et du pragmatisme. D’autres sont passifs, ils ne se décident pas à changer leurs habitudes et ils deviennent incohérents. Ils ont donc besoin d’une conversion écologique, qui implique de laisser jaillir toutes les conséquences de leur rencontre avec Jésus-Christ sur les relations avec le monde qui les entoure. Vivre la vocation de protecteurs de l’œuvre de Dieu est une part essentielle d’une existence vertueuse ; cela n’est pas quelque chose d’optionnel ni un aspect secondaire dans l’expérience chrétienne.
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